Vegane Heidelbeer-Muffins — herrlich fluffig

vegane Heidelbeer-Muffins - herrlich fluffig

„Hei­del­bee­ren, Hei­del­bee­ren stehn in uns­rem Gar­ten …“. Kennst du die­sen Kin­der­reim noch? Mich erin­nert er an fröh­li­che Kin­der mit blau ver­schmier­ten Mün­dern. Hei­del­bee­ren oder auch Blau­bee­ren sind nicht nur für Kin­der gesund. Auch Erwach­se­ne tun sich was Gutes, wenn sie so oft als mög­lich Blau­bee­ren essen. Im Som­mer sind regio­na­le Bee­ren opti­mal. Im Win­ter, wenn‘s kei­ne fri­schen Bee­ren gibt, sind schock­ge­fros­te­te Bee­ren eine gute Alternative.

vegane Heidelbeer-Muffins

Die blau­en Vit­amin­bömbchen ste­hen bei mir ganz weit oben auf der „Superfood“-Liste. Denn Blau­bee­ren haben bei­na­he anti­oxi­da­ti­ve Super­kräf­te. Zur posi­ti­ven Wir­kung von Bee­ren in Bezug auf die Gesund­heit gibt es inzwi­schen schon zahl­rei­che Stu­di­en. Bee­ren kann man des­halb wohl auch als das gesün­des­te Obst bezeich­nen.1 Ihre leuch­ten­den und kräf­ti­gen Far­ben ver­dan­ken sie den Antho­zya­nin-Pig­men­ten. Die­se Pig­men­te sind sehr wirk­sa­me Anti­oxi­dan­ti­en, die im Kör­per her­um­schwir­ren­de freie Radi­ka­le eli­mi­nie­ren kön­nen. Antho­zya­ne behal­ten ihre Wir­kung auch nach dem Backen. Ein Grund mehr, lecke­res Gebäck häu­fig mit Bee­ren zu ergän­zen. Je dunk­ler ihre Far­be, des­to stär­ker ist ihre anti­oxi­da­ti­ve Kraft.

Die­se Hei­del­beer-Muf­fins sind wun­der­bar fluffig und ratz­fatz fer­tig. Dabei kom­men sie ohne tier­li­che Pro­duk­te und mit sehr wenig Voll­rohr­zu­cker und Kokos­fett aus. Das Apfel­mus dient ledig­lich als gesun­des Bin­de­mit­tel. Wenn die Muf­fins geba­cken sind, schmeckt man es nicht mehr heraus.

vegane Blaubeer-Muffins - herrlich fluffig

Vegane Heidelbeer-Muffins ganz schnell gemacht …

Die Zube­rei­tung geht ganz ein­fach: Ver­mi­sche erst die tro­cke­nen Zuta­ten und dann die feuchten/flüssigen Zuta­ten gut mit­ein­an­der. Dann brauchst du nur bei­de Gemi­sche zusam­men­zu­rüh­ren und die Bee­ren unter­zu­mi­schen. Den fer­ti­gen Teig dann in Muff­in­for­men gie­ßen und die Muf­fins backen. Die genaue Anlei­tung fin­dest du wie immer im Backrezept.

Du siehst, es ist kin­der­leicht, fluffig-saf­ti­ge Muf­fins mit gesun­den Bee­ren drin zu zau­bern. Das­sel­be Teig­re­zept kannst du auch für Apfel- oder ande­re Frucht-Muf­fins ver­wen­den. Ich rüh­re als Varia­ti­on auch ger­ne mal klein­ge­schnit­te­ne Apfel­wür­fel­chen unter den Teig. Sehr lecker schme­cken die Apfel-Muf­fins auch, wenn du einen hal­ben Tee­löf­fel Zimt hinzugibst.

Muf­fins las­sen sich gut vor­be­rei­ten. Sie sind auch ide­al zum Mit­neh­men ins Büro oder zum Picknick.

Die­se Hei­del­beer-Muf­fins las­sen sich auch sehr gut ein paar Tage im Kühl­schrank frisch­hal­ten. Sie schme­cken warm aus dem Ofen schon sehr lecker. Ich mag sie jedoch noch eine Spur lie­ber, wenn sie einen Tag geruht haben und rich­tig durch­ge­feuch­tet sind.

Die Muf­fins las­sen sich ab dem zwei­ten Tag zudem auch viel leich­ter aus den Papier-Muff­in­förm­chen lösen, denn oft kle­ben Muf­fins frisch geba­cken lei­der an den Papier­förm­chen fest. Du kannst die Papier-Förm­chen aber auch mit wenig Back­spray ein­sprü­hen, bevor du den Teig ein­füllst, so las­sen sich die fer­ti­gen Muf­fins dann bes­ser aus den Papier-Förm­chen lösen. Oder du ver­zich­test ein­fach ganz auf die Papier­förm­chen und fet­test dafür die Muf­fin-Back­form gut mit Kokos­öl ein. Da ich Muf­fins ger­ne auch mit­neh­me, wenn ich unter­wegs bin, fin­de ich Papier­förm­chen aller­dings sehr prak­tisch.

Ich wün­sche dir gutes Gelin­gen beim Backen! Lass mich ger­ne wis­sen, wie dir die Muf­fins geschmeckt haben. 

1Micha­el Gre­ger: How not to die. Ent­de­cken Sie Nah­rungs­mit­tel, die Ihr Leben ver­län­gern und bewie­se­ner­ma­ßen Krank­hei­ten vor­beu­gen und hei­len. Die anti­oxi­da­ti­ve Kraft von Bee­ren. 5. Auf­la­ge. Kan­dern: Uni­me­di­ca 2017, S. 267f.

 

Vegane Heidelbeer-Muffins — herrlich fluffig

Zube­rei­tungs­zeit40 Min.
Gericht: Früh­stück, Süßes
Key­word: Hei­del­bee­ren, Süßes
Por­tio­nen: 12

Du brauchst mehr oder weni­ger Por­tio­nen? Ein­fach die gewünsch­te Men­ge ein­ge­ben und umrech­nen lassen! 

Zutaten

trocken Zutaten

  • 250 Gramm Din­kel­mehl Typ 630
  • 2 TL Back­pul­ver
  • 1 TL Natron
  • 1 Pri­se Salz
  • 70 Gramm Voll­rohr­zu­cker
  • ½ TL Kur­ku­ma für die Far­be, kann auch weg­ge­las­sen werden
  • 1 TL Vanil­le­pul­ver

flüssige Zutaten

  • 60 Gramm Kokos­fett mild
  • 100 Gramm Apfel­mus
  • 1,5 dl Soja- oder Mandeldrink

Beeren

  • 200 Gramm fri­sche Hei­del­bee­ren oder tief­ge­kühl­te Heidelbeeren
  • Nach Belie­ben etwas Puder­zu­cker zum Bestäu­ben der fer­ti­gen Muffins

Anleitung

  • Back­ofen auf 180° Umluft vor­hei­zen. Muff­in­form gut ein­fet­ten oder Papier-Förm­chen mit wenig Back­spray besprü­hen.
    Die tro­cke­nen Zuta­ten gut mit­ein­an­der vermischen. 
  • Das Kokos­fett erwär­men, damit es flüs­sig wird und dann mit dem Apfel­mus und dem Pflan­zen­drink mischen (geht am bes­ten mit einem Pürierstab). 
  • Nun die tro­cke­nen Zuta­ten und die pürier­te Mas­se rasch zu einem glat­ten Teig zusam­men­mi­schen und nicht zu lan­ge rüh­ren (geht mit dem Pürier­stab sehr gut). Die Hei­del­bee­ren unter­mi­schen und 12 Muff­in­förm­chen oder eine Muf­fin-Back­form mit 12 Muf­fin-Aus­spa­run­gen mit dem Teig befül­len und bei 180° Umluft ca. 25 Minu­ten backen. 

Notizen

Ich backe die­se Muf­fins auch oft, ohne das Kokos­fett vor­her zu schmel­zen. Dann gebe ich das Kokos­fett direkt zum Apfel­mus und dem Pflan­zen­drink. Das hat bis­her immer gut funk­tio­niert. Die flüs­si­ge Mas­se muss dann jedoch mit dem Pürier­stab sehr gut gemischt werden.

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