Saftige vegane Brownies mit Sauerkirschen

saftige vegane Brownies mit Sauerkirschen

Kenns du das? Du ach­test dar­auf, dass du dich gesund ernährst, doch hin und wie­der hast du gro­ße Lust auf etwas Süßes? Du möch­test etwas beson­ders Lecke­res, etwas, das nach Scho­ko­la­de schmeckt und dei­ne süßen Gelüs­te befrie­digt, aber den­noch möch­test du auch dar­auf ach­ten, dass es mög­lichst vie­le gesun­de Zuta­ten ent­hält? So geht es mir auch und des­halb tüft­le ich stän­dig an süßen Rezep­ten, die wir mit gutem Gewis­sen genie­ßen können.

Die perfekten veganen Brownies aus Kichererbsen

vegane Brownies mit Sauerkirschen

Die­se Brow­nies haben eine dün­ne Teig­krus­te und sind innen herr­lich saftig.

Auf der Suche nach einem Brow­nie-Rezept, das weder gehär­te­te Fet­te noch viel iso­lier­ten Zucker ent­hält, ist nach eini­gen Try-and-error-Aktio­nen in mei­ner Küche die­ses Rezept ent­stan­den, mit dem ich nun wirk­lich zufrie­den bin, denn die Teil­chen schme­cken sehr gut.

Die­se vega­nen Brow­nies sind rich­tig schön saf­tig und schme­cken wun­der­bar nach Scho­ko­la­de und Hasel­nüs­sen. Die Sauer­kir­schen ver­lei­hen ihnen zusätz­lich eine fruch­ti­ge Note, die wun­der­bar zum Kakao- und Hasel­nuss-Aro­ma passt. Das Schö­ne ist aber, dass sie nicht nur lecker schme­cken, son­dern auch aus gesun­den Zuta­ten bestehen. So kön­nen wir die Brow­nies mit gutem Gewis­sen genießen.

Die Basis besteht aus pro­te­in­rei­chen Kicher­erb­sen und wenig Mehl. Dass Kicher­erb­sen, wie alle Hül­sen­früch­te, super gesund sind, weißt du ja schon. Wuss­test du aber auch, dass in 100 Gramm gekoch­ten Kicher­erb­sen sat­te 7,5 Gramm Pro­te­ine (dar­un­ter Lys­in) und jede Men­ge Vit­ami­ne und Mine­ra­li­en ste­cken? 100 Gramm gekoch­te Kicher­erb­sen decken schon den hal­ben Tages­be­darf an Fol­säu­re. Ein Grund mehr, sich auf die lecke­ren Teil­chen zu freuen.

Gesüßt wer­den die Brow­nies haupt­säch­lich mit Dat­teln und Apfel­mus. Die Dat­tel­sü­ße passt wun­der­bar zu den Hasel­nüs­sen. Falls dir der Teig nicht süß genug ist, kannst du natür­lich auch etwas Voll­rohr­zu­cker dazu­ge­ben oder du erhöhst die Men­ge der Dat­teln. Even­tu­ell benö­tigst du dann einen Ess­löf­fel mehr Mehl, damit der Teig schön streich­fä­hig bleibt. Tes­te ein­fach, was dir am bes­ten schmeckt.

Auf Scho­ko­la­de ver­zich­te ich hier ganz, denn das Bio-Kakao­pul­ver ver­leiht den Brow­nies einen inten­siv und wun­der­bar scho­ko­la­di­gen Geschmack, so dass man bei die­sem Rezept gut ohne Scho­ko­la­de aus­kommt. Wenn du aber ger­ne „rich­ti­ge“ Scho­ko­la­de in den Brow­nies haben möch­test, dann rüh­re zum Schluss ein­fach noch zwei Hand­voll vega­ne Scho­ko-Drops oder etwa 50 Gramm klein­ge­stü­ckel­te Bit­ter­scho­ko­la­de unter den Teig.

Wenn du das Rezept jedoch nach Vor­la­ge bäckst, ent­hält der Teig knapp 1500 Kalo­rien. Aus dem geba­cke­nen Teig kannst du dann klei­ne Brow­nies schnei­den. Ich schnei­de dar­aus jeweils ca. 12 – 14 Stü­cke. D.h. ein Brow­nie hat also zwi­schen 100 und 125 Kalo­rien. Da die Teil­chen aber jede Men­ge gesun­der Bal­last­stof­fe und ener­gie­rei­che Hasel­nüs­se ent­hal­ten, sät­ti­gen sie aller­dings auch sehr gut und das Sät­ti­gungs­ge­fühl hält auch lan­ge an.

Noch ein paar Infos zu den gesunden Datteln:

Datteln sind gesund

Dat­teln ent­hal­ten zwar viel Glu­co­se und Fruk­to­se, sie sind aber auch reich an wert­vol­len Anti­oxi­dan­ti­en und Bal­last­stof­fen. D.h., sie sind sehr gut für die Ver­dau­ung und hal­ten den Cho­le­ste­rin­spie­gel nied­rig. Dat­teln las­sen auch den Blut­zu­cker­spie­gel wesent­lich lang­sa­mer anstei­gen als iso­lier­ter Haus­halts­zu­cker. Dane­ben lie­fern Dat­teln vie­le Vit­ami­ne, wie z.B. die Vit­ami­ne A und C, ver­schie­de­ne B‑Vitamine sowie vie­le Mine­ra­li­en, dar­un­ter beson­ders viel Kali­um, wel­ches sich posi­tiv auf Blut­druck und Herz­ge­sund­heit aus­wir­ken kann. Was ich aber an Dat­teln beson­ders mag, ist ihr Anteil an der Ami­no­säu­re Tryp­tophan, die die Pro­duk­ti­on von Mela­to­nin unter­stützt. Mela­to­nin ist ein Hor­mon, das unse­ren Tag-Nacht-Rhyth­mus steu­ert und für guten Schlaf sorgt.

Alles in allem vie­le gute Grün­de, um die lecke­ren Teil­chen ein­mal zu versuchen. 

Saftige vegane Brownies mit Sauerkirschen

Zube­rei­tungs­zeit45 Min.
Gericht: Kuchen, Nach­spei­se
Key­word: Voll­wert Backen
Por­tio­nen: 8

Du brauchst mehr oder weni­ger Por­tio­nen? Ein­fach die gewünsch­te Men­ge ein­ge­ben und umrech­nen lassen! 

Zutaten

1. Zutaten für das Kicherebsen-Mus

  • 1 Glas Kicher­erb­sen 220 Gramm Abtropfgewicht
  • 90 Gramm ent­stein­te Dat­teln (ca. 10 Stück) je nach Vor­lie­be auch etwas mehr
  • 6 EL Apfel­mark
  • 3 EL Cas­hew­mus
  • 2 EL Voll­rohr­zu­cker falls gewünscht
  • 170–200 Mil­li­li­ter Man­del- oder Haferdrink

2. Zutaten für die Mehlmischung

  • 80 Gramm Din­kel­voll­korn­mehl
  • 2 EL Lein­mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 Pri­se Salz

3. Zutaten zum Unterrühren

  • 70 Gramm Bio-Kakao­pul­ver
  • 100 Gramm Hasel­nüs­se grob gemah­len
  • 1 Glas Sauer­kir­schen ca. 200 Gramm Abtropfgewicht

Anleitung

  • Kicher­erb­sen und Sauer­kir­schen abtrop­fen las­sen. Hasel­nüs­se grob mah­len. Back­ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  • Alle Zuta­ten aus der 1. Grup­pe (Kicher­erb­sen-Mus) zu einem cre­mi­gen Mus pürie­ren. Das Mus soll­te wirk­lich cre­mig und nicht zu dünn sein. Des­halb am bes­ten den Pflan­ze­drink in zwei Etap­pen dazugeben. 
  • Alle Zuta­ten für die Mehl­mi­schung in einer Scha­le gut mischen.
  • Nun die Mehl­mi­schung unter das Mus mischen, alles zu einem Teig verrühren.
  • Das Bio-Kakao­pul­ver unter den Teig rüh­ren. Die gemah­le­nen Hasel­nüs­se eben­falls unter­rüh­ren. Zum Schluss die Sauer­kir­schen unterheben.
  • Den Teig auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Back­blech geben und ca. 15 Mil­li­me­ter dick zu einem Recht­eck ver­strei­chen. Bei 180° ca. 30 Minu­ten backen. Den Teig aus­küh­len las­sen und in belie­big gro­ße Recht­ecke schnei­den. Die Brow­nies hal­ten sich im Kühl­schrank gut ver­packt drei Tage frisch.

Notizen

Die­ses Brow­nie-Rezept besteht nur aus Bio-Kakao­pul­ver und kommt ganz ohne Scho­ko­la­de aus. Falls du jedoch ger­ne “rich­ti­ge” Scho­ko­la­de dazu­ge­ben möchs­tet, kannst du ger­ne vega­ne Scho­ko-Drops oder auch klein­ge­hack­te Zart­bit­ter­scho­ko­la­de unter den fer­ti­gen Teig rühren.

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