Indisches Kichererbsen-Curry mit Basmati-Reis aus vollem Korn

Indisches Kichererbsen-Curry mit Vollkorn-Basmati-Reis

Hier ist mein Vor­schlag für ein gesun­des und fruch­tig-schar­fes Kicher­erb­sen-Cur­ry mit Bas­ma­ti-Reis, das ganz easy zube­rei­tet wird und phan­tas­tisch schmeckt. Wenn du einen vega­nen Vor­rats­schrank hast, fin­dest du bestimmt schon fast alle Zuta­ten dar­in, die du für die­ses Cur­ry benö­tigst. Du soll­test nur dar­an den­ken, die getrock­ne­ten Kicher­erb­sen über Nacht ein­zu­wei­chen und anschlie­ßend in fri­schem Was­ser weich zu kochen. Wenn du es eilig hast, kannst du ger­ne auch gekoch­te Kicher­erb­sen aus der Dose oder aus dem Glas verwenden. 

Ein Kicher­erb­sen-Cur­ry ist ein Gericht, auf das ich mich jedes Mal freue. Es beglückt mein Herz, denn die exo­ti­schen Düf­te und Aro­men, die es ver­brei­tet, erin­nern an fröh­li­che Stun­den beim Lieb­lings-Inder und an die wun­der­schö­nen Saris der Frau­en, die mich mit den deli­ka­tes­ten Spei­sen ver­wöh­nen. Geht es dir ebenso?

Ein wür­zi­ges Cur­ry wärmt die See­le und den Bauch und schmeckt herr­lich. Die­ses Cur­ry besteht aus pro­te­in- und bal­last­stoff­rei­chen Kicher­erb­sen, aus Voll­korn-Bas­ma­ti-Reis, aus vit­amin­rei­chen Erb­sen und Toma­ten. Die Ana­nas-Stü­cke ver­lei­hen dem Cur­ry eine fruch­ti­ge Note. Und natür­lich muss ein indi­sches Cur­ry auch mit Gewür­zen aus der indi­schen Küche gewürzt wer­den. Des­halb kom­men hier Ing­wer, Garam Masa­la und Kur­ku­ma zum Zug. Ein Löf­fel­chen Haris­sa ist auch dabei. Okay, Haris­sa ist nicht typisch indisch, son­dern in der nord­afri­ka­ni­schen Küche zu Hau­se und es ver­leiht jedem Essen Feu­er. Ich rate dir, mit Haris­sa spar­sam umzu­ge­hen und lie­ber beim Essen noch­mal nach­zu­wür­zen, wenn’s doch noch etwas feu­ri­ger sein darf. Wenn du kein Haris­sa hast, kannst du auch Chi­lif­locken verwenden.

Garam Masala

Garam Masa­la ist eine tra­di­tio­nel­le Gewürz­mi­schung aus der indi­schen Küche. Sie schmeckt ein­zig­ar­tig nach Ori­ent und ist super prak­tisch. Garam ist Hin­di und bedeu­tet in etwa “heiß”. Und Masa­la bezeich­net die Mischung unter­schied­li­cher Gewür­ze. Und genau das ist Garam Masa­la, eine hei­ße Gewürz­mi­schung 😊 Sie kann aus bis zu 12 Gewür­zen bestehen. Je nach Her­stel­ler wird sie unter­schied­lich zusam­men­ge­stellt, doch die klas­si­schen Gewür­ze wie Kar­da­mom, Kori­an­der, Kreuz­küm­mel, Ing­wer, Zimt, Nel­ken, Mus­kat, Stern­anis und Chi­li sind oft alle ent­hal­ten. Je nach Mischung schmeckt sie abwech­selnd mal ziem­lich scharf oder mal eher mild und süß. Sie schmeckt jedoch immer sehr aro­ma­tisch und eben … so rich­tig orientalisch.

Die Zuta­ten kannst du auch ger­ne vari­ie­ren. Eine Opti­on ist z.B., dass du auf den Klecks Yoghurt-Alter­na­ti­ve ver­zich­test und statt­des­sen einen hal­ben Becher vega­ne Sah­ne-Alter­na­ti­ve unter das Cur­ry rührst oder du gibst etwas Kokos­milch dazu. Ganz so, wie du es magst. Lass dei­ner Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf.

Ich habe als Bei­la­ge Voll­korn-Bas­ma­ti-Reis ver­wen­det, weil der gesün­der ist als der polier­te Bas­ma­ti-Reis und den Blut­zu­cker­spie­gel nicht so schnell anstei­gen lässt. Er ent­hält noch hohe Antei­le an Vit­ami­nen und Mine­ral­stof­fen und natür­lich vie­le gesun­de Bal­last­stof­fe. Trotz­dem hat auch der Voll­korn-Bas­ma­ti-Reis das typi­sche Bas­ma­ti-Aro­ma – ein­fach lecker!

Ich wün­sche dir viel Spaß beim Nach­ko­chen und Guten Appe­tit! Lass mich doch wis­sen, wie dir das Cur­ry geschmeckt hat.

Kichererbsen-Erbsen-Curry mit Ananas und Basmati-Reis (Vollkorn)

Vor­be­rei­tungs­zeit10 Stdn.
Zube­rei­tungs­zeit40 Min.
Gericht: Haupt­ge­richt
Por­tio­nen: 2

Du brauchst mehr oder weni­ger Por­tio­nen? Ein­fach die gewünsch­te Men­ge ein­ge­ben und umrech­nen lassen! 

Zutaten

  • 100 Gramm tro­cke­ne Kicher­erb­sen (müs­sen über Nacht ein­ge­weicht und am nächs­ten Tag weich­ge­kocht wer­den!) Du kannst auch 200 Gramm gekoch­te Kicher­erb­sen aus der Dose oder aus dem Glas verwenden.
  • 150 Gramm Bas­ma­ti Reis (Voll­korn) Du kannst auch polier­ten Bas­ma­ti-Reis nehmen.
  • 1 mit­tel­gro­ße Zwie­bel (geschält und klein geschnitten)
  • 1 TL Kokos­fett
  • 1 Dose gestü­ckel­te Toma­ten (400 Gramm Füllmenge)
  • 3 Knob­lauch­ze­hen
  • 200 Gramm Tief­kühl-Erb­sen
  • Saft von einer hal­ben Zitrone
  • 1 Glas Ana­nas­stü­cke im eige­nen Saft (350 Gramm Füllmenge)
  • 4 EL pflanz­li­che Yoghurt-Alternative

Die Kräuter und Gewürze

  • 2 TL klein­ge­schnit­te­nen Ingwer
  • 1 TL Kreuz­küm­mel gemahlen
  • 2–3 TL Garam Masa­la
  • 1 TL Kur­ku­ma
  • 1 TL Haris­sa (oder weniger)
  • etwas Kori­an­der oder Petersilie

Anleitung

  • Die Kicher­erb­sen über Nacht ein­wei­chen und am nächs­ten Tag in fri­schem Was­ser weich kochen und abtrop­fen las­sen. Zuerst die Kicher­erb­sen vor­be­rei­ten und erst danach mit dem Rezept begin­nen!
    Wenn es schnell gehen muss, kannst du auch fer­tig gekoch­te Kicher­erb­sen aus dem Glas oder aus der Dose nehmen. 
  • Bas­ma­ti-Reis nach Anlei­tung kochen. 
  • Wäh­rend­des­sen das Kokos­fett in einem Topf erwär­men, das Kreuz­küm­mel­pul­ver und den klein geschnit­te­nen Ing­wer dazu­ge­ben und unter Rüh­ren zwei Minu­ten andüns­ten. Nun die Zwie­bel dazu geben und wei­te­re 3 Minu­ten düns­ten, dann den Zitro­nen­saft dazugeben.
  • Nun die Toma­ten dazu­ge­ben, die Knob­lauch­ze­hen durch die Knob­lauch­pres­se pres­sen (oder sehr klein schnei­den) und eben­falls zu den Toma­ten geben. Jetzt die tief­ge­kühl­ten Erb­sen und die gekoch­ten Kicher­erb­sen zu den Toma­ten in den Topf geben und mit Kur­ku­ma, Garam Masa­la und Haris­sa würzen. 
  • Die Ana­nas­stü­cke mit dem Saft zum Cur­ry geben und alles ca. 5 bis 10 Minu­ten köcheln las­sen (bis die Erb­sen und die Kicher­erb­sen heiß sind). Zum Schluss even­tu­el­le mit wenig Salz und Pfef­fer abschmecken.
  • Bas­ma­ti-Reis und Kicher­erb­sen-Cur­ry in Scha­len anrich­ten, einen Klecks Soja­de (pflanz­li­che Yoghurt-Alter­na­ti­ve) über das Cur­ry geben und mit wenig Peter­si­lie (oder Kori­an­der) bestreuen.

Notizen

Wie ich den Bas­ma­ti-Reis im Topf koche, damit er schön kör­nig wird:
Schön kör­nig wird der Bas­ma­ti-Reis, wenn du ihn vor dem Kochen gut mit hei­ßen Was­ser aus­spülst, so dass die Stär­ke aus­ge­wa­schen wird. Dann den Reis mit der dop­pel­ten Men­ge Was­ser auf­ko­chen (ich neh­me zum Abmes­sen ein­fach­heits­hal­ber meis­tens  Kaf­fee­be­cher = einen Becher Reis und zwei Becher Was­ser für zwei Per­so­nen). Wenn das Was­ser kocht, den Reis leicht sal­zen, ein TL genügt meis­tens schon. Den Reis abgie­ßen, wenn er noch sehr biss­fest ist. Nun einen EL Öl, vega­ne Mar­ga­ri­ne oder Kokos­fett in den noch war­men Topf geben und erwär­men. Jetzt den abge­tropf­ten Reis zurück in die Pfan­ne geben, umrüh­ren und mit der Kel­le den Reis an zwei, drei Stel­len bis bis zum Topf­bo­den durch­boh­ren, so dass klei­ne Mul­den ent­ste­hen. Den Topf-Deckel in ein sau­be­res Küchen­tuch wickeln. Die Tuch-Enden müs­sen natür­lich den Deckel nach außen über­lap­pen. Das Tuch darf also nicht mit dem Reis in Berüh­rung kom­men. Nun den ein­ge­wi­ckel­ten Deckel auf den Topf set­zen. Reis nun 7 bis 10 Minu­ten auf der nied­rigs­ten Stu­fe wei­ter dämp­fen lassen.

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